Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in 20 Fuß beziehungsweise sechs Meter Entfernung schauen. Dieser kleine Wechsel entspannt Ziliarmuskel, Nacken und Stirn. Kombiniere ihn mit zwei längeren Ausatmungen, und die Stirn legt sofort den inneren Panzer ab.
Schließe die Augen und lausche gezielt in drei Distanzschichten: weit, mittel, nah. Benenne leise jedes Geräusch. Dieser auditiv getriggerte Präsenzwechsel reduziert Grübelschleifen erstaunlich schnell und gibt dem präfrontalen Kortex wieder Führung, ohne dass du irgendetwas an deiner Umgebung verändern musst.
Finde fünf Dinge, die du siehst, vier, die du fühlst, drei, die du hörst, zwei, die du riechst, eines, das du schmeckst. Dieses sensorische Inventar verankert dich robust im Hier und Jetzt und dämpft spiralförmige Gedankengänge.
Wähle ein Wort, das dir Richtung gibt – ruhig, weich, klar, langsam. Wiederhole es im Atemrhythmus, während du gehst oder wartest. Sprache lenkt Haltung: Ein einziges Wort genügt oft, um Handlung zu entschleunigen und Konflikten die Schärfe zu nehmen.
Reibe die Handflächen, bis Wärme entsteht. Lege sie über Augen oder Herz und spüre Puls, Druck, Temperatur. Dieser direkte, körperliche Kontakt erinnert das Nervensystem an Sicherheit und erzeugt weiche, verlässliche Ruhe, die ohne äußere Umstände verfügbar bleibt.
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